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H-kennzeichen und Teile mit ABE

Allgemeines aus den Bereichen: Auto, Verkehr, Recht, Szene usw... was nicht direkt mit Audi zu tun hat.

Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon LY9A » Fr 22. Dez 2017, 08:50

Opaauto hat geschrieben:
Das Problem ist aber, dass immer mehr Leute nun die H-Kennzeichen-Fahrzeuge als Feindbild entdecken. Der böse alte Stinker darf in die Stadt, der neue Euro 5-Diesel nicht. Also ist es wiederum nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann keine neuen H-Kennzeichen mehr ausgegeben werden. Als Begründung wird dann genau so etwas hier herangezogen. Die Fahrzeuge seien dann keine "schützenswerte Kulturgüter" mehr, sondern irgendwelche verbastelten alten Kisten, deren Besitzer sich damit um Steuern und die Einhaltung von Umweltbeschränkungen drücken wollen.

......Also bitte eben keine lila Spachtelbomber mit meterhohen Spoilern und Gruppe-B-Motor.

Nicht so ganz richtig.
Ich spreche jetzt mit den Worten von TüV und GTÜ Prüfern (Bekannte von mir), die sich Beide stimmig zu dem Thema sind:
Bastelbuden bekommen kein "H".
Patina und Gebrauchsspuren dürfen sein aber schäbig darf das Fahrzeug nicht aussehen.
Und technisch MUSS der einwandfrei sein.
Selbst wenn der Lackierer eine Farbe bei einzeln lackierten Teilen nicht genau trifft und der Unterschied ist aus einem Winkel zu erkennen gibt es bei diesen Prüfern KEIN "H" :!:
Ich finde das bei kleinsten Unterschieden zwar etwas übertrieben aber es gibt immer den Lackierer, der die Farbe zu 99% trifft.
Und das mit historischen Lackiermethoden und Lacken ;)

Lila Spachtelbomber haben glaub nicht 20 bis 30 Jahre überlebt. Die sind unter der Spachtel weg gerostet...
Aber so ein Breitbau Rieger Golf, Polo oder Scirocco oder auch ein Manta die noch "leben", würden bei richtigem Zustand bei mir ohne überlegen und sofort ein "H" bekommen.
Die sind früher selten gewesen und heute erst recht :!:
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon ParadoX » Fr 22. Dez 2017, 09:34

Kai hat geschrieben:Hallo

Genau, das H macht nicht immer Sinn. Bei einem G-kat Benziner ist die Sache mit den Umweltzonen ja schonmal egal.

Und wenn er sich auf Euro 2 umrüsten lässt macht es eh erst ab ~2.5 Liter Hubraum Sinn, da die Steuern sonst regulär niedriger sind. Ein Problem das Fahrer von alten Kleinwagen wie Trabant, isetta und Co. schon länger kennen.

Bei meinem Audi 90 mit PS Motor aber kein Thema, da der sich eh nicht auf euro 2 umrüsten lässt. Spart mir also pro Jahr rund 110€ an Steuern. Versicherungen soll es wohl welche geben, die gar kein H sondern nur ein gewisses alter verlangen für die günstigen oldtimertarife.

Korrekt.
Mein 90er hat auch Euro2 und kostet nun über 20€ mehr an Steuern im Jahr.
ABER dafür wird die Versicherung um einiges günstiger UND so ein H-Kennzeichen ist auch irgendwie ein Status.
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon 5-ender » Fr 22. Dez 2017, 16:05

Ein Audi 90, Typ 81, ist mit einem 7A-Motor immer Zeitgenössisch.
Der Umbau war in den ersten 10 Lebensjahren möglich!

Ich lass mich bei meinem Typ89, auf das H-Gutachten, welches ich 2018 machen will,
überaschen, mit den ganzen Veränderungen.... :oops:
Original geht anders :mrgreen:

MfG Chris
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon Jan867 » Fr 22. Dez 2017, 18:52

Opaauto hat geschrieben:Das Problem ist aber, dass immer mehr Leute nun die H-Kennzeichen-Fahrzeuge als Feindbild entdecken.

das ist typischer volksdeutscher Neid, für mich wäre das kein Problem.




Der böse alte Stinker darf in die Stadt, der neue Euro 5-Diesel nicht.

hier ist der Dieselverbraucher von der Politik im Stich gelassen worden. Er mag sich nicht dagegen wehren, tritt aber nach unten auf Minderheiten (die Minderheit mit den Altautos). Typisches Stammtischgesabbel ohne Folgen.
Davon mal abgesehen, produziert ein € 5-Diesel 10x mehr NOX als ein 30 Jahre altes G-Kat-Fahrzeug...




Je weniger der Begriff "historisches Fahrzeug" dadurch strapaziert wird, dass Freiräume überdehnt und mit "wird schon keiner merken" überschritten werden, desto größer die Chance auf dauerhaften Bestand der jetzigen Regelung.

ich denke, dieses ist kein Fred für "wie kann ich den TÜV überlisten, damit ich eine H-Zulassung bekomme", sondern hat rein informativen Charakter.




ParadoX hat geschrieben:Mein 90er hat auch Euro2 und kostet nun über 20€ mehr an Steuern im Jahr.
ABER dafür wird die Versicherung um einiges günstiger UND so ein H-Kennzeichen ist auch irgendwie ein Status.

ja. Mit Km-Beschränkung max. 10tkm. Das ist mir zu wenig...
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon Opaauto » Fr 22. Dez 2017, 19:20

Das ist ja auch nicht MEINE Denkweise.

Aber in den letzten zwölf Monaten kommen immer mehr Leute, die so viele Verbote, Kontrollen und Strafen wie nur irgend möglich fordern. Radarkontrollen rund um die Uhr, Höchststrafen mit Fahrzeugkonfiszierung, Fahrverbote für alles, was einen Auspuff hat und und und. Die Invasion der Gutmenschen. In Hannover haben sich Politiker aller Parteien (na ja, bis auf eine -aber mit der habe ich erst recht nix am Hut) dafür ausgesprochen, auf allen HAUPTVERKEHRSSTRASSEN Tempo 30 einzuführen. Schon, weil man an der vierspurigen Straße als ruhebedürftiger Anwohner Höllenqualen leidet, aber auch, weil Tempo 50 ganz furchtbar die Autos qualmen lässt. Und Klein Fritzchen weiß nun mal genau, dass man nur so langsam wie möglich durch die Stadt fahren muss, damit man umweltschonend unterwegs ist. :roll:

In einem solchen Klima sehe ich künftig schwarz für Sentimentalitäten wie H-Kennzeichen. Je mehr es davon geben wird und je großzügiger damit umgegangen wird, desto eher kommen die Leute auf den Trichter, dass man mal wieder etwas verbieten müsste.
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon Jan867 » Fr 22. Dez 2017, 19:29

Radarkontrollen rund um die Uhr, Höchststrafen mit Fahrzeugkonfiszierung, Fahrverbote für alles, was einen Auspuff hat und und und. Die Invasion der Gutmenschen.

das sehe ich ganz anders. Die Gutmenschen sind eher die, die ein Auge zudrücken. Leute, die Verbote bevorzugen, stammen eher aus einer ganz anderen Ecke.




auf allen HAUPTVERKEHRSSTRASSEN Tempo 30 einzuführen. Schon, weil man an der vierspurigen Straße als ruhebedürftiger Anwohner Höllenqualen leidet, aber auch, weil Tempo 50 ganz furchtbar die Autos qualmen lässt. Und Klein Fritzchen weiß nun mal genau, dass man nur so langsam wie möglich durch die Stadt fahren muss, damit man umweltschonend unterwegs ist. :roll:

das gab es auch schon in den 70igern, und es hat nicht geholfen. Diese Subjekte zetern auch weiter, wenn alle elektrisch fahren würden.
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon Kai » Fr 22. Dez 2017, 23:42

Hallo,
LY9A hat geschrieben:
Kai hat geschrieben:20v Motor vom Typ89

Ein 20V im Frontantrieb?
Da hat der Prüfer aber die Zeilen "in der Serie des Typ verbaut" großzügig ausgelegt.
Der 20V war noch nicht mal in einem Versuchs Typ 81 (Versuchsfahrzeuge zur Typ 89 Technik Erprobung) verbaut.
Im Typ 81 ist beim NG Schluß.
Im Typ 85 ok, da war das der NM (einer zugelassen) ist das "H" konform.
Oder war der 20V Umbau innerhalb der ersten 10 Jahre nach EZ oder gar schon 30 Jahre alt :?:


Der Motor wurde 2004 eingetragen. Aber der ist aus einem Typ89 der 2 Jahre jünger ist wie mein Auto.
Also hätte der Umbau schon in den ersten 10 Jahren nach Ez. erfolgen können. Das reichte dem Prüfer aus.

In wiefern man jetzt "Baureihe" auslegt kann ich auch nicht sagen. Wenn man einfach "Audi 90" als baureihe sieht passt es eh, und wenn man Typ81 und 85 als eine Baureihe sieht passt es auch.
Sooo kleinlich das man jetzt Typ81 Fronti und Typ85 quattro auseinanderpflückt wird wohl kaum ein Prüfer sein...

LY9A hat geschrieben:Ich spreche jetzt mit den Worten von TüV und GTÜ Prüfern (Bekannte von mir), die sich Beide stimmig zu dem Thema sind:
Bastelbuden bekommen kein "H".
Patina und Gebrauchsspuren dürfen sein aber schäbig darf das Fahrzeug nicht aussehen.
Und technisch MUSS der einwandfrei sein.
Selbst wenn der Lackierer eine Farbe bei einzeln lackierten Teilen nicht genau trifft und der Unterschied ist aus einem Winkel zu erkennen gibt es bei diesen Prüfern KEIN "H" :!:
Ich finde das bei kleinsten Unterschieden zwar etwas übertrieben aber es gibt immer den Lackierer, der die Farbe zu 99% trifft.
Und das mit historischen Lackiermethoden und Lacken ;)


Mal im Ernst jetzt, sind die Prüfer bei euch wirklich SO pingelig?

In den Anforderungen ist ein "erhaltenswerter Zustand" oder so ähnlich gefordert, was lt. den Prüfern hier allgemein mit etwa zustandsnote 3 gleichgesetzt wird. Ich habe bis jetzt 3 Auto´s ein H verpasst, einem 78er Typ81, einem 84er Typ81 und meinem 87er Typ89.
Alle diese Auto´s hatten/haben ein paar kleine Dellen, ein paar ausgebesserte Lackstellen, der 84er hatte sogar 2 von mir in der Garage lackierte Türen.
Mein Typ89 hat leider das Problem mit dem hängenden Himmel, welches ich mit Stecknadeln vorübergehend gelöst habe.
Das war alles nie ein Thema bei einer H-Abnahme.
Und wenn ich mir anschaue was hier noch so alles an Alltagsauto´s mit H rumfährt (einige Golf 2, etliche MB W201, W123, W124 und ein paar Exoten) sind meine Auto´s ehr noch unter den besten von denen...
Ich meine bei offenem Rost oder zerrissenen Sitzen gibt es wohl auch probleme, aber sonst geht das hier echt easy.

Opaauto hat geschrieben:Aber in den letzten zwölf Monaten kommen immer mehr Leute, die so viele Verbote, Kontrollen und Strafen wie nur irgend möglich fordern. Radarkontrollen rund um die Uhr, Höchststrafen mit Fahrzeugkonfiszierung, Fahrverbote für alles, was einen Auspuff hat und und und. Die Invasion der Gutmenschen. In Hannover haben sich Politiker aller Parteien (na ja, bis auf eine -aber mit der habe ich erst recht nix am Hut) dafür ausgesprochen, auf allen HAUPTVERKEHRSSTRASSEN Tempo 30 einzuführen. Schon, weil man an der vierspurigen Straße als ruhebedürftiger Anwohner Höllenqualen leidet, aber auch, weil Tempo 50 ganz furchtbar die Autos qualmen lässt. Und Klein Fritzchen weiß nun mal genau, dass man nur so langsam wie möglich durch die Stadt fahren muss, damit man umweltschonend unterwegs ist. :roll:

In einem solchen Klima sehe ich künftig schwarz für Sentimentalitäten wie H-Kennzeichen. Je mehr es davon geben wird und je großzügiger damit umgegangen wird, desto eher kommen die Leute auf den Trichter, dass man mal wieder etwas verbieten müsste.


Genau diese Ängste habe ich allerdings auch.
In einer übervorsichtigen Welt die elektrisch fährt und alle Auto´s venetzt sind befürchte ich auch wenig Platz für unsere Oldtimer.
Das wird bestimmt nicht von heute auf morgen passieren, aber was ist in 10 oder 20 Jahren?
In 20 Jahren bin ich nichtmal 60, und da möchte ich immernoch meine Auto´s ohne Totalüberwachnung fahren.

Opaauto hat geschrieben:Das Problem ist aber, dass immer mehr Leute nun die H-Kennzeichen-Fahrzeuge als Feindbild entdecken. Der böse alte Stinker darf in die Stadt, der neue Euro 5-Diesel nicht. Also ist es wiederum nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann keine neuen H-Kennzeichen mehr ausgegeben werden. Als Begründung wird dann genau so etwas hier herangezogen. Die Fahrzeuge seien dann keine "schützenswerte Kulturgüter" mehr, sondern irgendwelche verbastelten alten Kisten, deren Besitzer sich damit um Steuern und die Einhaltung von Umweltbeschränkungen drücken wollen.


Das ganze ist sowieso staatlich verordneter Schwachsin... Wobei ich den Frust aus Sicht eines Euro 5 Diesel-besitzers durchaus nachvollziehen kann. Aber warum muß auch alles immer mitten in die Innenstädte? Ich finde es hier auf dem Land viel schöner, aber das sehen wohl nicht alle so.
Auf dauer wird - denke ich mal - der Individualverkehr komplett aus den Innenstädten verdrängt. Egal womit das Fahrzeug dann angetrieben wird.

Gruß Kai
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon Opaauto » Sa 23. Dez 2017, 07:21

Zur besseren Unterscheidung:

h-kennzeichen.jpg


Historisches Kennzeichen

-------------------------------------------------------------------------

e-kennzeichen.jpg


Hysterisches Kennzeichen
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon LY9A » Sa 23. Dez 2017, 09:25

5-ender hat geschrieben:Ein Audi 90, Typ 81, ist mit einem 7A-Motor immer Zeitgenössisch.
Der Umbau war in den ersten 10 Lebensjahren möglich!

Nein, dem ist NICHT so!
Motoren und Getriebe MÜSSEN in der Serie (Typ 81 oder 85) ab WERK so verbaut gewesen sein, dann geht das.
Die 10 Jahres Umbau Geschichte bei Motoren und Getrieben wurde vor Jahren kassiert.
Das noch bevor die ersten Typ 81/ 85 ein "H" bekommen konnten.
Wenn ein Vorbild aus dieser Zeit nachgebildet wird (SQ, S1 oder Hunter) öffnen sich andere Türen.
Oder eben der Umbau ist belegbar 30 Jahre alt, dann gibts auch ein "H".

Aber so lang der VüT Ingenieur sich an der Technik erfreut und feuchte Augen bekommt, erkennt der kein "H" ab :!: :mrgreen:
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Re: H-kennzeichen und Teile mit ABE

Beitragvon LY9A » Sa 23. Dez 2017, 09:45

Kai hat geschrieben:Mal im Ernst jetzt, sind die Prüfer bei euch wirklich SO pingelig?

Diese ja.
Die Begründung ist einfach und ich verstehe das auch:
wenn Oldtimer, dann doch auch keine Fahrende Rappelkiste mit mehreren Farbtönen.

Anders herum gibt es richtiges Kulturgut, welches die Zeit spiegelt auch.
Nur da mag keiner ein "H" erteilen, obwohl echter als so kann das Leben nicht sein!
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Kai hat geschrieben:Der Motor wurde 2004 eingetragen. Aber der ist aus einem Typ89 der 2 Jahre jünger ist wie mein Auto.
Also hätte der Umbau schon in den ersten 10 Jahren nach Ez. erfolgen können. Das reichte dem Prüfer aus.

In wiefern man jetzt "Baureihe" auslegt kann ich auch nicht sagen. Wenn man einfach "Audi 90" als baureihe sieht passt es eh, und wenn man Typ81 und 85 als eine Baureihe sieht passt es auch.
Sooo kleinlich das man jetzt Typ81 Fronti und Typ85 quattro auseinanderpflückt wird wohl kaum ein Prüfer sein...

In den Anforderungen ist ein "erhaltenswerter Zustand" oder so ähnlich gefordert, was lt. den Prüfern hier allgemein mit etwa Zustandsnote 3 gleichgesetzt wird.

Das Argument Baureihe Audi 90 ist natürlich genial.
Und wenn da der Prüfer sich von überzeugen lässt, perfekt.
Und das Auseinander Pflücken Fronti/ Quattro schafft auch nicht jeder Prüfer.
Immerhin können die nicht alle Marken und deren Baureihen kennen und aus dem FF zuordnen.
Mit dem richtigen Argument und der eindeutigen, einleuchtenden Erklärung und (haben die ja gern) Unterlagen oder Bildmaterial, geht ja auch einiges zur Zufriedenheit des Kunden :mrgreen:
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