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[RS2] Stabzündspulen umbau neuere Generation

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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon RTOH2808 » Mo 19. Mär 2012, 09:41

speedrs4 hat geschrieben:das Problem das die Stabzündspulen kaputt gehen liegt an der höheren Laderzeit vom Motorsteuergerät.
Bei den original Zündspulen ist die Ladezeit über 3ms und bei den Stabzündspulen bei max. 2,2ms und
somit werden die Stabzündspulen immer Überlastet und gehen thermisch kaputt. ;)


Tom


?????
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon speedrs4 » Mo 19. Mär 2012, 16:19

RTOH2808 hat geschrieben:
speedrs4 hat geschrieben:das Problem das die Stabzündspulen kaputt gehen liegt an der höheren Laderzeit vom Motorsteuergerät.
Bei den original Zündspulen ist die Ladezeit über 3ms und bei den Stabzündspulen bei max. 2,2ms und
somit werden die Stabzündspulen immer Überlastet und gehen thermisch kaputt. ;)


Tom


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Die Schließzeit ist für den Stromaufbau in der Spule und wenn bei einer Spule, die für eine geringere Schließzeit ausgelegt ist, eine höhere Schließzeit genommen wird, so kommt die Spule immer in die Sättigung ( Primärseite ) und heizt sich auf.
Bei dauerhaft hohen Spulentemperaturen, schmilzt die Isolierung der beiden Wicklungen zueinander und
es kommt zum Kurzschluss in den Windungen ( Totalausfall )

Da bei den alten Zündspulen eine Schließzeit von 3,3ms und 6,5A anliegt ( in Vollast ) und man ein moderne Stabzündspule
mit max. Schließzeit von 2,2ms 12A dann betreibt, wird die Stabzündspule in jedem Betriebszustand mit 1ms länger aufgeladen,( Stromsättigung ) welches eine sehr hohe Verlustleistung mit Überhitzung bedeutet.


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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon Jan_S2 » Mo 19. Mär 2012, 17:59

Treten diese Schließzeiten nur in Verbindung mit der Motronic auf,
oder auch bei freiprogrammierbaren STGs?
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon speedrs4 » Mo 19. Mär 2012, 19:04

die schlauen Entwickler haben in der alten Motronik alles nötige hinterlegt und ist auf die Senoren, Geber, usw. angepasst.
Wie jetzt eine freiprogrammierbare Motorsteuerung ausgelegt ist, weis nur der Entwickler dieser und kann hierzu Auskunft geben.

Die Stabzündspulen neuester Generation haben aber noch viel mehr Elektronik verbaut und werden mit Hi/Lo Signale gesteuert,
haben eine langsame Ruheabschaltung und noch weiteren Schnickschnack. ;)


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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon RTOH2808 » Mo 19. Mär 2012, 20:55

speedrs4 hat geschrieben:
RTOH2808 hat geschrieben:
speedrs4 hat geschrieben:das Problem das die Stabzündspulen kaputt gehen liegt an der höheren Laderzeit vom Motorsteuergerät.
Bei den original Zündspulen ist die Ladezeit über 3ms und bei den Stabzündspulen bei max. 2,2ms und
somit werden die Stabzündspulen immer Überlastet und gehen thermisch kaputt. ;)


Tom


?????
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Die Schließzeit ist für den Stromaufbau in der Spule und wenn bei einer Spule, die für eine geringere Schließzeit ausgelegt ist, eine höhere Schließzeit genommen wird, so kommt die Spule immer in die Sättigung ( Primärseite ) und heizt sich auf.
Bei dauerhaft hohen Spulentemperaturen, schmilzt die Isolierung der beiden Wicklungen zueinander und
es kommt zum Kurzschluss in den Windungen ( Totalausfall )

Da bei den alten Zündspulen eine Schließzeit von 3,3ms und 6,5A anliegt ( in Vollast ) und man ein moderne Stabzündspule
mit max. Schließzeit von 2,2ms 12A dann betreibt, wird die Stabzündspule in jedem Betriebszustand mit 1ms länger aufgeladen,( Stromsättigung ) welches eine sehr hohe Verlustleistung mit Überhitzung bedeutet.


Tom


Super thx.
Davon habe ich bis dato noch nichts gehört^^

Ich fahre bei geschlossenem Deckel mit den 115 E Spulen seit knapp einem Jahr.
Bis jetzt laufen die super ohne nennenswerte Probleme.

Nur das mit dem nicht vorhandenen Zündfunken bei schwacher Batterie musste ich diesen Winter erleben, da meine Batterie etwas Altersschwäche hatte aber tortzdem genügend Saft für zwei mal orgeln a 15 sec. hatte bevor sie merklich in die Knie ging.

=> neue Batterie und er lief :roll:
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon FivePotChris23 » Mo 19. Mär 2012, 22:16

Mhm nur mal so rein Interessehalber:

Würde es den Spulen helfen, wenn man sich einen Abzweig von der Frischluftzufuhr zum Luffikasten zur "Kühlung" der Spulen legt? Oder sind die durch diese nicht ganz passenden Schließzeiten so hoch belastet das es keinen Unterschied macht?


Gruß Chris
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon speedrs4 » Di 20. Mär 2012, 17:03

die Stabzündspulen werden "Intern" heis und es wird eine Zwangskühlung nur geringfügig helfen.

Richtig wäre, wenn man die Ladezeit im Motorsteuergerät/SW auf den nötigen Wert der Stabspulen reduziert. ;)

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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon Jan_S2 » Di 20. Mär 2012, 17:33

Ist denn dafür ein Kennfeld bei der Motronic oder VEMS vorgesehen?
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon W12 » Mi 21. Mär 2012, 04:47

Jan_S2 hat geschrieben:Ist denn dafür ein Kennfeld bei der Motronic oder VEMS vorgesehen?

Das dürfte eine statische Variable sein.
Egal wie dicht Du bist: Goethe war Dichter!
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Re: Stabzündspulen umbau neuere Generation

Beitragvon Jan_S2 » Mi 21. Mär 2012, 11:46

Genau das "dürfte" ist ja der Punkt.

So wie Tom schreibt, hört es sich an als ob man da eingreifen kann?!
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